Schreibnatur

Schreibend in der Natur Selbstheilung erfahren

  • Melancholie

    Wenn die Bäume ihr Laub verlieren, stimmt uns das oft melancholisch. Der bevorstehende Winter versetzt uns manchmal in eine bedrückte, unruhige Stimmung.

    Doch in den Bäumen schlummert bereits neues Leben. Schon in wenigen Wochen zeigen sich mancherorts neue Knospen. Und der Kreislauf der Jahreszeiten beginnt von vorn.

  • Blättergold

    Sie werfen ab ihr goldnes Kleid,

    für kühle Tage bald bereit.

    Sie ziehen ein im Stamm die Säfte,

    und sammeln dabei ihre Kräfte.

    Im Herbstwind Blätter bunt erstrahlen,

    Muster sie am Boden malen.

    Sie tanzen auf und ab dahin

    und stimmen fröhlich unsren Sinn.

  • Gemeinsames Glück

    Tief in die Kraft der Natur einzutauchen gelingt auch in Gemeinschaft. Die Schönheit von Wildpflanzen und Bäumen zu erfahren, gemeinsam im Augenblick zu verweilen und zu meditieren, kann sehr beglückend sein.

    Der Austausch von Wissen und Erfahrungen bietet Raum für geistige Fülle und bereichert schließlich unser Herz.

  • Der Windflüsterer

    Wenn man sich eine längere Zeit von äußeren Reizen abgeschirmt hat, beginnt man plötzlich, die Geräusche der Natur intensiver wahrzunehmen: Das Flüstern des Windes, das Rauschen der wogenden Blätter, das Zirpen der Grille, den Ruf eines Vogels…

  • Süßes Nichtstun

    Es fällt den meisten Menschen schwer, einfach mal nichts zu tun. Still zu sitzen. An nichts zu denken. Ständig gibt es etwas zu erledigen, to-do-Listen müssen abgearbeitet werden. Dabei sind wir viel produktiver und motivierter, wenn wir immer einmal wieder innehalten. Um zu meditieren oder einfach ganz bei uns zu sein.

  • Sonnenglück

    Sich in den Strahlen des Spätsommers zu baden, tut der Seele gut – so wie der Maus aus dem bekannten Kinderbuch „Frederick“.

    Energie für den bevorstehenden Winter zu tanken, ist nicht nur notwendig für die Stabilisierung des inneren Gleichgewichts. Es ist auch wichtig, um den Vitamin D-Speicher zusätzlich zu füllen. Anschließend können wir die langen, dunklen Tage des Winters besser überstehen. Und von den Erinnerungen an einen warmen, wohligen Sommer zehren.

  • Spätsommer

    Die Tage werden kürzer, die Schatten länger. Das Licht der Sonne färbt sich golden. Erste Pilze sprießen aus dem Boden. Die Hagebutte reckt ihr orangenes Häubchen in die Luft. Der Wind wiegt sie sanft hin und her.

  • Zuflucht

    Manchmal wollen wir uns am liebsten verstecken. Tief im Wald. Niemanden sehen und hören. Weich gebettet in einer behaglichen Hütte.

    Doch ist es wirklich das, was uns langfristig weiterbringt? Was der Welt hilft, wenn politische und ökologische Krisen einander jagen?

    Ist es nicht besser, aufzustehen und gemeinsam mit anderen aktiv zu werden? Für sich und eine bessere (Um-)Welt?

  • Ruhepol

    Manchmal fällt es uns schwer, Ruhe inmitten der Natur zu finden. Unsere Gedanken kreisen unaufhörlich um die Zukunft und die Vergangenheit. Geräusche aus der Umgebung lenken uns ab. Vielleicht ist es dann an der Zeit, sich einmal bewusst auf den eigenen Atem zu konzentrieren. Und dabei alles andere auszublenden.

  • Flug in die Freiheit

    Ein Ausflug ins Grüne lässt uns ein Gefühl von Freiheit verspüren. Man streift durchs Gebüsch ohne Zwang und Ziel. Lässt seinen Gedanken freien Lauf, sodass sie davonfliegen können. Und man selbst fühlt sich ein Stück leichter und befreiter.