Pulsiert hektisch.
Berstend.
Rot.
Zerspringt in tausend Teile.
Stillstand.
Tod.
Doch die Natur lebt weiter,
Frühling kehrt zurück.
Mitsamt seinem Glück.
Innere Ruhe und Achtsamkeit schreibend in der Natur erfahren

Pulsiert hektisch.
Berstend.
Rot.
Zerspringt in tausend Teile.
Stillstand.
Tod.
Doch die Natur lebt weiter,
Frühling kehrt zurück.
Mitsamt seinem Glück.

Es schießt heraus.
Grün.
Saftig.
Schön.
Es giert nach Sonne.
Strahlkraft.
Wärme.
Leben.
Es drängt empor.
Schwankend.
Fest.
Stark.
Erst fragil,
doch dann autark.

Adrenalin
schießt
hoch.
Blicke auf mir.
Stechen wie Dolche.
Warmherzig,
doch gefühlt wie eisige Blitze.
Mir wird kalt und heiß zugleich.
Wie soll ich mich entscheiden?
Doch der Nebel löst sich auf.
Fühle den Schmerz von mir gleiten.
Eis schmilzt, rinnt in Bächen
an mir herab.
Ich blicke in Lächeln.
Applaus.
Will ich nicht.
Doch ich verliere nicht
mein Gesicht.

Lieblich liegt die Landschaft da.
Ist’s ein Traum oder ist es wahr?
Durchzuckt es mich,
frag ich mich.
Ist die Welt so wie sie mir gefällt?
Täuschend echt kann sie verzücken.
Doch auch unseren Kopf verrücken.
Idylle trifft auf Blitzkrieg.
Die Natur kann grausam sein,
die der Menschen obendrein.
Die Welt kann leuchtend, lustig sein.
Aber auch ganz oft zum Weinen.

Des Winters weißes Kleid
erhellt die Dunkelheit der Nacht.
Wie Zuckerguss ganz weit
bedeckt es Hügel sacht.
Es strahlt so hell,
es glänzt ganz zart.
Doch schmilzt es leider schnell
und wird auch manchmal hart.
Es tanzen Flocken rundherum,
wie Puderzucker staubt es nun.
Die Nacht, sie steht ganz stumm.
Der Mond, er schweiget krumm.

Kleckse in Grün und Blau,
gepinselt vom Maler der Freude.
Leichtendes Gelb statt Grau
lässt strahlen alte Gebäude.
Es tönt ein leises Summen,
im Totholz gar lautes Brummen.
Amseln seh ich nicht ruh’n,
ständig gibt’s was zu tun.
Zum Frühling ist’s nicht weit.
Die Natur ist schon bereit.

Ruhelos. Gefangen.
Stolpernd über die Steine des Lebens.
Ein Ast zerbricht.
Ein Vogel schreit.
Wohin mit mir?
Und meiner Zeit?
Füge die Fragmente
deines Selbst
zusammen
wie ein Puzzle.
Finde dich in der Kraft
deiner Wurzeln.
Füge dein Bild
im Geiste der Natur.
Zusammen.

Wolken wallend wandern
an des Himmels blauer Spur.
Suchen sich Lücken,
liegen Rücken an Rücken,
zeichnen grässliche Gesichter.
Fratzen speien Zornesglut.
Doch da reißt die Sonne auf,
startet ihren frohen Lauf.
Grelle Blitze tanzen,
bilden tausend Lichter.
Gibt mir Kraft und Mut,
und die Wärme tut gut.

Das Wasser wirbelt Staub und Sterne,
zieht Schmutz und Diamanten.
Trägt Weisheit, Einfalt, Alltagssorgen
Sprudelnd, gurgelnd, fließend.
Von gestern, über heut nach morgen,
lasse meine Sehnsucht walten.
Fließend überwindet es Grenzen und
mündet in die Mitte allen Seins.

Ich spüre den Stich auf meiner Haut.
Vereine alle Kraft im Schwerpunkt klirrender Kälte.
Frost zieht Furchen durch mein Haupt.
Strömend pulsiert das perlende Nass durch meine Adern.
Ich erstarre.
Und erstrahle zu einer wunderschönen Blume aus Eis.