Schreibnatur

Schreibend in der Natur Selbstheilung erfahren

  • Hasenglöckchen

    Das Hasenglöckchen zählt zur Familie der Spargelgewächse. Es gedeiht in Europa und dem nordwestlichen Afrika. Da es unter Naturschutz steht, darf man es nicht pflücken. Die Pflanze wirkt harmlos, ist jedoch leicht giftig.

  • Innehalten im Moment

    Im Alltag sind wir häufig abgelenkt von Reizen, die von überall auf uns einwirken. Dabei verlernt man, den Blick auf das Wesentliche zu lenken. Achtsam zu sein. Innezuhalten. Und so die Schönheit der Natur und des Lebens zu erfahren.

  • Werden und Vergehen

    Fast alle Menschen fürchten sich vor dem Tod. Die Ungewissheit, was kommen wird, ängstigt viele von uns. Dennoch gehören Werden und Vergehen zum Leben. So wie das Welken der Blüten des Huflattich. Sie verlieren allmählich ihre gelbliche Farbe und verwandeln sich in ein orangefarbenes Blütenmeer, das an Pusteblumen erinnert.

  • Farbfleck

    Hervorstechen, etwas Besonderes sein, sich durch Leistung auszeichnen – das treibt viele Menschen täglich an. Sie verausgaben sich dabei häufig. Manchmal genügt es, einfach da zu sein – für andere und für sich selbst. Wie der Blutrote Storchschnabel, dessen Nektar Nahrung für Schmetterlinge und Käfer ist.

  • Schneeball im Frühling

    Heutzutage haben viele Menschen das Gefühl, tausende Dinge zugleich erledigen zu müssen. Wie ein Schneeflöckchen, das hin- und hergewirbelt wird.

    Die Schneeball-Pflanze, die zur Familie der Moschuskrautgewächse gehört und im Frühling blüht, zählt über 150 Arten. Sie gilt als toxisch, besitzt aber – in Maßen (!) – eine heilende Wirkung.

  • Unscheinbar, aber pfeffrig

    Die Knoblauchrauke wirkt auf den ersten Blick eher unscheinbar. Dabei kann die Heilpflanze, die antiseptische und antiasthmatische Wirkung besitzt, aufgrund ihres pfeffrigen Geschmacks auch als Gewürzmittel in der modernen Kräuterküche Verwendung finden.

  • Licht und Schatten

    So wie es in der Natur Licht und Schatten gibt, so ist auch unser Leben von Sonnen- und Schattenseiten durchsetzt. Beides gehört dazu. Es ist schön, leuchtende Momente zu erleben und sie im Gedächtnis zu behalten. Als Erinnerung und kraftspendenden Halt in schwierigeren Zeiten.

  • Flucht in die Ferne

    Häufig sehnen wir uns danach, den Alltag hinter uns zu lassen und in die Ferne zu fliehen. Doch wir nehmen uns selbst dabei immer mit – unsere Gedanken und Gefühle begleiten uns. Manchmal ist es auch möglich, Abstand vom Alltag in der näheren Umgebung zu finden: zwischen Blumen und Pflanzen, die uns einladen, unseren Blickwinkel zu verändern und eine neue Perspektive zu gewinnen.

  • Vom Winde verweht

    Manchmal möchten wir unsere Sorgen wie die Schirmchen einer Pusteblume in den Wind blasen. Sie einfach loslassen. So wie die Natur sich verwandelt, so wechseln auch unsere Sorgen. Sie kommen und gehen. Nichts bleibt, wie es ist.

  • Innere Einkehr

    Im Alltag sind viele Menschen innerlich zerrissen. Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration wird in Beschlag genommen von Ablenkungen aller Art: den Medien, den Mitmenschen, den eigenen Gedanken. Selten war es so schwer, innerlich fokussiert zu bleiben. Beim Anblick der Natur gelingt es uns oft leichter, ganz bei uns zu sein. Auf diese Weise finden wir zu mehr Kraft und Klarheit.