Schreibnatur

Schreibend in der Natur Selbstheilung erfahren

  • Frischekick

    Gerade wenn wir uns schwach und lustlos fühlen, antriebsarm und niedergeschlagen, täte uns ein Energiekick sehr gut. Yoga, Meditation, ein kurzer Spaziergang, gutes Essen oder Musizieren sind eine gute Idee. Oder auch Salbei. Sein frischer, würziger Duft unterstützt uns dabei, wieder klare Gedanken zu fassen inmitten des Trubels. Er hilft, neue Energie und Frische zu bekommen, wenn man gerade einmal strauchelt.

  • Muntermacher Mohn

    Seine reifen Kerne sind eine tolle Proteinquelle. Sie fördern die Verdauung und unterstützen dank ihres hohen Calcium-, Kalium- und Eisengehalts Zähne, Knochen und das Herz. Der Blau- und Graumohn punktet nicht nur als aromatische Zutat beim Backen; er mundet auch in Gemüsegerichten und Salaten.

  • Beinharter Beinwell

    Manche Menschen scheinen unverwüstlich zu sein. Sie lassen Irritationen von Außen wie Regentropfen an sich abperlen. Sie zeigen sich „beinhart“ – ähnlich wie der Raue Beinwell, der sich mit stachelig und borstig behaarrten Blättern gegenüber seinen Fressfeinden zur Wehr setzt. Die krautige, ausdauernde Pflanze zählt zur Familie der Raublattgewächse. Als Heilpflanze unterstützt er – nomen est omen – in besonderem Maße die Wundheilung bei Knochenbrüchen und Beinverletzungen.

  • Star of Bethlehem

    Er ist der Star unter den Bachblüten: der Doldige Milchstern bzw. „Star of Bethlehem“. Als Seelentröster versteht er es, Schreckerlebnisse und Traumata auf sanfte Weise aufzulösen. Nach Dr. Edward Bach ist das Liliengewächs, das in unseren Breitengraden am Wegesrand blüht, auch dafür geeignet, Kummer, Gram und Mutlosigkeit zu überwinden.

  • „Perle“

    Wie eine kleine Sonne lacht sie zu uns hinauf. Und zeigt dabei ihre zahnförmigen weißen Blüten. Grazil reckt sie ihr hübsches Köpflein in die Höhe (ca. 50 bis 100 Zentimeter). Die Korbblütlerin wächst auf Feldern und Wiesen und zählt etwa 42 Arten. Ihrem griechischen Namen „Perle“ wird sie durchaus gerecht. Als Wild- und Zierpflanze besitzt die Margerite zudem Heilwirkung gegen Husten und Krämpfe.

  • Geborgenheit

    In der Natur fühlen wir uns meist geborgen. Ein Blätterdach umgibt uns. Wurzeln erden uns. Das Vogelgezwitscher lässt uns träumen. Wir fühlen uns als Teil des Ganzen. Wir müssen niemandem etwas beweisen. Wir sind einfach da. Und fühlen.

  • Hasenglöckchen

    Das Hasenglöckchen zählt zur Familie der Spargelgewächse. Es gedeiht in Europa und dem nordwestlichen Afrika. Da es unter Naturschutz steht, darf man es nicht pflücken. Die Pflanze wirkt harmlos, ist jedoch leicht giftig.

  • Innehalten im Moment

    Im Alltag sind wir häufig abgelenkt von Reizen, die von überall auf uns einwirken. Dabei verlernt man, den Blick auf das Wesentliche zu lenken. Achtsam zu sein. Innezuhalten. Und so die Schönheit der Natur und des Lebens zu erfahren.

  • Werden und Vergehen

    Fast alle Menschen fürchten sich vor dem Tod. Die Ungewissheit, was kommen wird, ängstigt viele von uns. Dennoch gehören Werden und Vergehen zum Leben. So wie das Welken der Blüten des Huflattich. Sie verlieren allmählich ihre gelbliche Farbe und verwandeln sich in ein orangefarbenes Blütenmeer, das an Pusteblumen erinnert.

  • Farbfleck

    Hervorstechen, etwas Besonderes sein, sich durch Leistung auszeichnen – das treibt viele Menschen täglich an. Sie verausgaben sich dabei häufig. Manchmal genügt es, einfach da zu sein – für andere und für sich selbst. Wie der Blutrote Storchschnabel, dessen Nektar Nahrung für Schmetterlinge und Käfer ist.