Sie zirpen und trällern.
Sie pfeifen und gurren
leicht und frei.
Einer von ihnen zu sein –
der Himmel wäre mein.
Schreibend in der Natur Selbstheilung erfahren

Sie zirpen und trällern.
Sie pfeifen und gurren
leicht und frei.
Einer von ihnen zu sein –
der Himmel wäre mein.

Schweigendes Wasser,
spricht eine Sprache,
die niemand versteht.
Schweigendes Flussbett,
atmet die Stille,
die niemals vergeht.

Es fliegt wie ein Vogel empor
verdichtet sich
nimmt Gestalt an
und schwebt davon.
Es ruft in uns Erinnerungen hervor,
schwelgt und träumt,
wächst und gedeiht,
bevor es sich verabschiedet
und mit dem Winde vergeht
und dort für immer besteht.

Funkeln im Sonnenschein erfüllt mein Herz.
Wasserrauschen dringt zu mir empor.
Sehnsucht trägt mich fort von Kummer und Schmerz.
Hoffnung tritt aus grünen Trieben hervor.

Wild wachsend säumen sie das Ufer.
Saftig glänzend schimmern sie im Grün.
Zirpend die Amsel ihr Lied erklingen lässt in den rauschenden Weiten der Flussauen.

Düsternis breitet sich aus wie ein Tintenfleck. Nachtschwarz erstarrt sie im Glanze der Wolken. Ein stummer Schrei durchbricht die Stille.

Blüte des Frühlings,
Kraft der Hoffnung,
Glauben an Gemeinschaft.
Zuversicht sät keine blinde Naivität,
sondern Stärke inmitten der Stürme.

Pulsiert hektisch.
Berstend.
Rot.
Zerspringt in tausend Teile.
Stillstand.
Tod.
Doch die Natur lebt weiter,
Frühling kehrt zurück.
Mitsamt seinem Glück.

Es schießt heraus.
Grün.
Saftig.
Schön.
Es giert nach Sonne.
Strahlkraft.
Wärme.
Leben.
Es drängt empor.
Schwankend.
Fest.
Stark.
Erst fragil,
doch dann autark.

Adrenalin
schießt
hoch.
Blicke auf mir.
Stechen wie Dolche.
Warmherzig,
doch gefühlt wie eisige Blitze.
Mir wird kalt und heiß zugleich.
Wie soll ich mich entscheiden?
Doch der Nebel löst sich auf.
Fühle den Schmerz von mir gleiten.
Eis schmilzt, rinnt in Bächen
an mir herab.
Ich blicke in Lächeln.
Applaus.
Will ich nicht.
Doch ich verliere nicht
mein Gesicht.