Ein träger Tag beginnt.
Plötzliche Erkenntnis
lichtet das
Wolkendunkel.
Die Luft ist klar.
Der Geist atmet auf.
Und geht erfrischt ans Werk.
Innere Ruhe und Achtsamkeit schreibend in der Natur erfahren

Ein träger Tag beginnt.
Plötzliche Erkenntnis
lichtet das
Wolkendunkel.
Die Luft ist klar.
Der Geist atmet auf.
Und geht erfrischt ans Werk.

Wolkige Winde wallen virulent
ins irdische Irrlicht,
wo wahre Wahrheit wahrlich wundert.

Zischendes Säuseln
Baumgeflüster.
Wogender Wind
Waldgespenster.
Faulendes Holz
Farngesichter.

Würdevoll steht er da.
Krumm, aber stark.
Genährt von Geschichten.
Gezeichnet von Wunden.
Doch er steht.
Würdevoll.

Wälderrauschen dringt an mein Ohr.
Blattgeraschel in Farben voller Güte.
Ein verklingender Sommerreigen erfüllt die Luft.
Die Melodie des Herbstes singt sich in mein Gemüt.

Verkrustetes Gefüge
bricht an einer langen Naht
entzwei.
Wie in einem Schlund wird es
zu Boden gesaugt.
Vermengt mit dem Schweiße
der Tränen.
Stoisch betrachtet von der Augenglut
eines zersplitternden Selbst.

Durch die Wiese taumeln
im Sommergras.
Ein Kitzeln in der Nase.
Ein Blinzeln ins Licht.
Ein Lächeln im Gesicht.
Heupieksende Füße
tanzen in die Ewigkeit.

Sonnenglanz
erhellt
mein Gemüt.
Spuren des Glücks
durchziehen
mein Sein.
Wie lange
vermag es
zu leuchten?

Sie treten hervor
stumpf und kahl.
Riesen.
Graue Wesen aus Holz.
Rund und stolz
stehen sie
schweigend
im Wald.

Flüsternd zaubert sich der Wald durch Flure und Felder.
Auf jeder Zunge ein Geheimnis tragend.
Leise der Wind durch die Kronen streicht,
ein Adler majestätisch am Horizont kreist.