Ich spüre den Stich auf meiner Haut.
Vereine alle Kraft im Schwerpunkt klirrender Kälte.
Frost zieht Furchen durch mein Haupt.
Strömend pulsiert das perlende Nass durch meine Adern.
Ich erstarre.
Und erstrahle zu einer wunderschönen Blume aus Eis.
Schreibend in der Natur Selbstheilung erfahren

Ich spüre den Stich auf meiner Haut.
Vereine alle Kraft im Schwerpunkt klirrender Kälte.
Frost zieht Furchen durch mein Haupt.
Strömend pulsiert das perlende Nass durch meine Adern.
Ich erstarre.
Und erstrahle zu einer wunderschönen Blume aus Eis.

Schmeckt nach Weite
schmeckt nach Luft.
Zirkuliert und vibriert.
Öffnet eine Seite, die uns ruft.
Drängt uns säuselnd, wispernd laut
aus des Tages Allgetöse.
Steigt nach oben,
drehend, flehend,
sieht uns fordernd, manchmal böse
ins Gesicht.
Zieht uns fort ins Reich der Fantasie
Und ins gleißend grüne Licht.

Wenn sich der Winter in die Länge zieht, Frost und Kälte kein Ende nehmen wollen, die Lippen spröde, die Hände rissig sind, träumt man sich den Frühling herbei. Malt ihn aus in seinen bunten, wärmenden Farben. Schon scheint der Winter weniger kalt und grau zu sein und der Raureif zu leuchten.

Die Tage werden länger nun
die Zwiebeln in der Erde ruhn.
Schon bald sie keimen leise
auf ihre eigne Weise.
Noch ist es grau und oft auch kalt,
doch wird es wärmer auch schon bald.
Dann kündigt Vogelzwitschern an,
wovon man jetzt nur träumen kann.

Wenn sich die Gedanken im Kreis drehen, ist es wichtig, sich zu fokussieren. Das Wasser eines Sees lässt uns mit seinen Wellen zur Ruhe kommen, sodass wir wieder bei uns ankommen.

Im neuen Jahr hoffen viele Menschen auf Neuanfänge. Das Leben soll noch besser, gesünder, aufregender, interessanter werden. Doch meist bleibt Vieles gleich. Und das ist oft auch nicht nur schlecht. Dennoch ist es nie verkehrt, zu überlegen, in welchen Bereichen es sich lohnt, neue Triebe und Wurzeln zu entwickeln – wie die Pflanzen in der Natur des Winters.


Die Zeit zwischen den Jahren ist eine besondere Zeit. Man fragt sich: Was war in diesem Jahr gut für mich (und andere)? Was darf vorüberziehen?


Gerade in turbulenten, aufregenden Zeiten wie der Weihnachtszeit ist es so wichtig, in manchen Augenblicken bewusst die Stille zu suchen, um sich zu fragen: Wie geht es mir? Welches Bedürfnis habe ich in diesem Moment?