Durch die Wiese taumeln
im Sommergras.
Ein Kitzeln in der Nase.
Ein Blinzeln ins Licht.
Ein Lächeln im Gesicht.
Heupieksende Füße
tanzen in die Ewigkeit.
Innere Ruhe und Achtsamkeit schreibend in der Natur erfahren

Durch die Wiese taumeln
im Sommergras.
Ein Kitzeln in der Nase.
Ein Blinzeln ins Licht.
Ein Lächeln im Gesicht.
Heupieksende Füße
tanzen in die Ewigkeit.

Sonnenglanz
erhellt
mein Gemüt.
Spuren des Glücks
durchziehen
mein Sein.
Wie lange
vermag es
zu leuchten?

Sie treten hervor
stumpf und kahl.
Riesen.
Graue Wesen aus Holz.
Rund und stolz
stehen sie
schweigend
im Wald.

Flüsternd zaubert sich der Wald durch Flure und Felder.
Auf jeder Zunge ein Geheimnis tragend.
Leise der Wind durch die Kronen streicht,
ein Adler majestätisch am Horizont kreist.

Die Heilpflanze des Jahres 2020, auch unter dem Namen Zichorie bekannt, leuchtet mit ihren lanzettenförmigen Blütenblättern in blauvioletten Farben am Wegesrand. Sie öffnet meist vormittags für vier bis sieben Stunden ihr Blütenköpfchen. Bereits Paracelsus rühmte ihre Heilkraft für Leber, Galle und Milz. Sie wird aber auch bei Hautkrankheiten eingesetzt. Mit dem Cicorée verwandt, wurde die Zichorie bereits im alten Ägypten als Heil- und Salatpflanze genutzt. Aus den unterirdischen Wurzeln lässt sich – getrocknet, gemahlen und geröstet – der Zichorienkaffee gewinnen.

Lebenskraft durch Adern zieht,
man den Strahl des Lebens sieht.
Grün und satt er dunkel schimmert,
an des Blattes Seite glimmert.
Er das Blatt mit dem versorgt,
was er aus dem Boden borgt.
Nährstoffe, Salz und Wasser satt,
das er zur Verfügung hat.

Wirr im Kopf
Gemütsunruh
Gedanken schlängeln
sich im Nu.
Tanzen und springen,
pieksen den Geist,
Ruhe und Klarheit
zerreißt.

Sie zirpen und trällern.
Sie pfeifen und gurren
leicht und frei.
Einer von ihnen zu sein –
der Himmel wäre mein.

Schweigendes Wasser,
spricht eine Sprache,
die niemand versteht.
Schweigendes Flussbett,
atmet die Stille,
die niemals vergeht.

Es fliegt wie ein Vogel empor
verdichtet sich
nimmt Gestalt an
und schwebt davon.
Es ruft in uns Erinnerungen hervor,
schwelgt und träumt,
wächst und gedeiht,
bevor es sich verabschiedet
und mit dem Winde vergeht
und dort für immer besteht.