Schreibnatur

Innere Ruhe und Achtsamkeit schreibend in der Natur erfahren

  • Wachstum beflügelt

    Im Frühling schießt das Grün der Pflanzen empor. Knospen wachsen und gedeihen und drängen zur Entfaltung. Nicht umsonst gilt das Mazerat aus Pflanzenknospen in der Phythotherapie als besonders wirksam. So wie die Jugendzeit häufig als wild und ungezähmt, dynamisch und unkontrolliert, aber auch als innovativ und produktiv empfunden wird, so kann der Frühling als Jahreszeit des Wachsens & Gedeihens, des impulsiven Strebens nach Weiterentwicklung und Vervollkommnung betrachtet werden. Ein Aufbruch, der beflügelt. Und bei uns Menschen Hoffnung weckt.

  • Magie der Stille

    In der Stille finden wir Kraft. Kraft, um tief durchzuatmen. Um ganz bei uns selbst zu sein. Die Natur lädt uns dazu ein, in Ruhe und Meditation einzutauchen. Loszulassen. Alltagsstress zu vergessen. Akkus aufzuladen – ganz ohne Strom und weite Reisen.

  • Triumph der Zusammenarbeit

    Pflanzen kooperieren zumeist. Sie ergänzen sich in einem perfekt ausbalancierten Ökosystem. Jeder nimmt seinen Platz ein. Nimmt Sonnenlicht, Wasser und Nährstoffe. Gibt Sauerstoff an die Luft ab und Mineralstoffe an andere Pflanzen. Ein Kreislauf des Nehmens und Gebens. Vieles können wir uns von der Natur abschauen.

  • Vorteil der Anpassungsfähigkeit

    Auch wenn es zunehmend trockener und heißer wird: Viele Pflanzen beginnen, neue Wege des Wachsens und Gedeihens zu finden. Auch wenn es sie Kraft kostet. Auch wenn manche wohl von robusteren Arten verdrängt werden. Natur heißt Anpassungsfähigkeit und Resilienz. Auch wenn eine der größten Gefahren neben dem menschlichen Einfluss, der Klimawandel, bislang noch gar nicht vollends in Kraft getreten ist.