Baumhoch ragte er vor etwa 300 Millionen Jahren während des Zeitalters des Karbon in den Himmel. Gemeinsam mit meterlangen Schachtelhalmen und Bärlapppflanzen bildeten Farne ausgedehnte Wälder. Sie schufen damit die Grundlage für die heutigen Steinkohle-Vorkommen. Heute sind die Farne geschrumpft – nur noch wenige Exemplare des Baumfarns sind in den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas vorzufinden. In Europa wachsen von weltweit etwa 12.000 Arten lediglich 171 an meist feuchten, schattigen Plätzen. Im Gegensatz zu Blütenpflanzen bildet der Farn Sporen, um sich zu verbreiten. Er mutet archaisch an und wirkt dennoch fortschrittlich, da er große Mengen an Kohlenstoffdioxid speichern kann.
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